Dec 27

Skateboards – Wissenswertes zum Kauf

Skateboards bieten viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten, um riesigen Spaß mit ihnen zu erleben. Doch bevor man sich ein Skateboard kauft sollte man einiges beachten, denn dann lässt sich einiges an Kosten und späterer Ärger vermeiden. Zunächst einmal sollte man sich im Klaren sein, dass man etwas Geld investieren muss, denn Skateboards von Qualität sind auf den ersten Blick etwas teuer. Billige Skateboards, wie beispielsweise die sogenannten Kaufhausboards sind zwar Preislich recht günstig, doch oftmals von minderer Qualität mit einem trägen Lenk- und Laufverhalten und sehr schlecht verarbeiteten Materialien. Skateboards sollte man also grundsätzlich in einem fachlich kompetenten Sport- oder Skateshop kaufen. Dort ist nur Vorsicht vor Komplettboards geboten, bei diesen sind auch oft billige Materialien verbaut. So wird vor allem bei den Achsen gespart und ein Achsbruch während dem Fahren wohl kein Skater erleben. Also sollte wirklich etwas tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden um sich ein sicheres hochwertiges Board zu kaufen – auch der Sicherheit wegen! Hat man also das nötige Kleingeld zusammen und steht vor dem Kauf eines Skateboards, so sollte man zunächst eruieren für welchen Zweck man das Board einsetzen möchte. Denn auch dort gibt es Unterschiede in der Ausführung und Form des Bretts.

Das Free- bzw. Flowboard fährt sich ähnlich einem Snowboard nur auf Asphalt. Das eher Breite Flowboard ist meist um die 80 Zentimeter lang und hat in der Mitte entlang der Achse noch ein Fünftes oder teilweise auch Sechstes Rad.

Das Trickboard, die wohl meistverkaufte Form des Skateboards, ist vor allem bei jugendlichen Skatern sehr beliebt. Dieses Board besitzt an der Nose und Tail, also am vorderen und hinteren Teil des Bretts, Wölbungen und hat sehr harte starre Achsen mit kleinen Rollen. Trickboards eignet sich hervorragend, wie der Name schon sagt, für Tricks und Grinds in Skateparks oder einfach nur auf der Straße.

Ein Board, mit dem man lange Strecken zurücklegen kann ist das sogenannte Slalomboard. Es hat etwas größere Räder und sehr wendige und flexible Achsen. Das Slalomboard ist mit 69 Zentimetern zudem sehr kurz und macht es daher zum optimalen Fortbewegungsmittel für längere Strecken, denn auch enge Kurven können mit diesem kurzen Board locker gemeistert werden.

Beim Longboard sieht das schon wieder anders aus. Dieses 80 – 150 Zentimeter lange Board, was schon fast einem Surfbrett ähnelt, ist beispielsweise eher zum Downhill cruisen geeignet. Große Rollen und sehr flexibel eingestellte Achsen, machen das Longboard zudem unempfindlich für Straßenunebenheiten.

Sucht man jedoch ein Allroundboard, mit dem man ganz unkompliziert durch die Stadt fahren möchte, so ist man mit einem Kombi- bzw. Cruiserboard am besten beraten. Dieses mittellange Allroundbrett ist konkav geformt und bietet mit seinen etwas größeren Rädern und wendigen Achsen ein flexibles und perfektes Fortbewegungsmittel für die Stadt.

Die Flexibilität der Achse kann zusätzlich noch mit dem sogenannten King Pin verstellt werden. Diese Schraube lässt sich ganz einfach nach Wunsch verstellen und somit ein individuelles Fahrverhalten eingestellt werden.

Bei den Kugellagern gibt es verschiedene Toleranzgrade, die mit dem ABEC Code bezeichnet werden. Die Skala geht dabei über die Stufen 1, 3, 5, 7, 9, 11. Lager der ABEC Stufe 11 haben dabei die höchste Präzision. Für den Einstieg reicht hierbei jedoch völlig aus, sich ein preiswertes ABEC 1, 5 oder 7 Kugellager zu holen. Kugellager der Klasse ABEC 9 und 11 sind erheblich teurer und der geringe Unterschied zu den Lagern geringerer Stufe nur für äußerst erfahren Skater zu erkennen.